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Kognitive Verhaltenstherapie

 

Die moderne Verhaltenstherapie entstand zwischen 1950 und 1960 und beinhaltet eine Vielzahl psychotherapeutischer Behandlungsmethoden und Verfahren. Die Wurzeln der Verhaltenstherapie finden sich in der Lerntheorie. Demnach gehen psychische Störungen auf ein erlerntes Verhalten zurück, welches auch wieder verlernt werden kann. Das erlernte Verhalten bezieht sich hierbei nicht nur auf äußerlich sichtbare Handlungen, sondern umfasst auch im Innern ablaufende Prozesse wie Fühlen und Denken.

 

Wenn für den Betroffenen ein solches erlerntes Verhalten, wie zum Beispiel übertriebene Angst, problematisch wird und die Lebensqualität negativ beeinflusst, kann durch den Einsatz verschiedener Techniken im Therapieprozess das zugrunde liegende Verhalten wieder verlernt werden. Ziel ist hierbei, durch geänderte Verhaltensweisen das Wohlbefinden des Betroffenen positiv zu beeinflussen und ihn in die Lage zu versetzen, seinen Alltag wieder besser bewältigen zu können.

 

Für einen Menschen, der zum Beispiel übertriebene Angst vor Hunden hat, kann dies bedeuten, dass er unter Anleitung oder Begleitung des Therapeuten schrittweise Kontakt zu Hunden aufnehmen wird, um seine negative Lernerfahrung mit Hunden durch eine positive zu ersetzen. So lernt er mit der Zeit, wieder angstfrei zu leben.

 

Während sich die Psychologie in den 50er und 60er Jahren hauptsächlich mit dem einer psychischen Störung zugrunde liegenden Verhalten beschäftigte, fand in den 70er Jahren die sogenannte „Kognitive Wende in der Verhaltenstherapie“ statt.

 

Unter Kognition verstehen wir alle Prozesse, die im Gehirn beim Wahrnehmen, Denken und Erinnern ablaufen. Hierzu zählen nicht nur alle Denk- und Wahrnehmungsprozesse, sondern auch deren mentale Ergebnisse, wie Wissen, Einstellungen, Überzeugungen und Erwartungen. Kognitionen können sowohl bewusst, wie beim Lösen einer Aufgabe, als auch unbewusst, wie zum Beispiel beim Bilden einer Meinung, ablaufen. Seitdem die Wichtigkeit der allen psychischen Prozessen zugrunde liegenden Kognitionen beachtet wird, spricht man von der kognitiven Verhaltenstherapie, welche inzwischen zu den bestuntersuchten Formen der Psychotherapie gehört.

 

Der Anwendungsbereich der Kognitiven Verhaltenstherapie erstreckt sich von der Behandlung von Depression über eine Vielzahl anderer psychischer Störungen, wie Ess- oder Schlafstörungen, Angst- und Panikstörungen sowie Zwangs- und Abhängigkeitserkrankungen.

 

Welche Behandlungsmethode für Sie die richtige und geeignete ist, werden wir individuell an Ihre Bedürfnisse, Probleme und Ziele anpassen.

 

Bei Interesse füllen Sie bitte unser Kontaktformular aus bzw. rufen Sie uns an.